Das portugiesische Wohnungsgesetz in Kürze

Das portugiesische Wohnungsgesetz in Kürze

Im vergangenen Jahr gab es viel Aufregung um all die Maßnahmen, die die portugiesische Regierung ergriffen hat, um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für die Einheimischen zu beheben. Umstrittene Regeln und Einschränkungen für den einen und große Maßnahmen für den anderen.

 

Für alle, die nicht genau informiert sind, gibt Ihnen Westmark Immobilien im Folgenden einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

 

  1. Wohnungskrise in Portugal: Die Wohnungskrise bleibt eine zentrale Herausforderung. Die Nachfrage nach bezahlbaren Eigen- und Mietwohnungen wächst weiter.

  2. Jahr des Übergangs: Die Regierung unter Luís Montenegro führte im Rahmen des Programms Construir Portugal neue Maßnahmen ein. Zu den Zielen gehören:
    • Verdoppelung des geplanten Sozialwohnungsbaus: von 26.000 auf 59.000 Wohnungen bis 2030.
    • Lockerung der Vorschriften und verstärkte Nutzung von Flächen für bezahlbaren Wohnraum.

  3. Verwerfungen aus früheren Programmen:
    • Die Zwangsvermietung von leerstehenden Häusern wurde aufgrund von Einwänden gegen Eigentumsrechte zurückgezogen.
    • Eine zusätzliche Steuer auf lokale Mieten (CEAL) und andere steuerliche Maßnahmen wurden gelockert.

  4. Unterstützung für Jugendliche und Genossenschaften:
    • Befreiung von der Grunderwerbssteuer und den Stempelgebühren für junge Käufer.
    • Staatliche Garantie auf Hypotheken bis 2026 für Erstkäufer.
    • Zuschüsse für Wohnungsbaugenossenschaften.

  5. Neues Bodengesetz: Die Verfassungsgesetzgebung wurde geändert, um den Wohnungsbau auf ländlichen Flächen zu ermöglichen, aber es gibt weiterhin Kritik an der Wirksamkeit und den möglichen Risiken von Spekulationen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 2024 ein Jahr der politischen Veränderungen, Übergänge und Herausforderungen im Wohnungsbau war. Möchten Sie mehr Details zu einem bestimmten Aspekt erfahren?

Quelle: Immobilienagentur Westmark www.westmark.pt

(0) (0)
+351 289 514 253